Bezirksabstimmung: Ja zur Rotenfluebahn am 11. März

In 30 Minuten vom Bahnhof Seewen-Schwyz auf die Rotenflue – das ist das Ziel. Das Projekt biegt nun in die Zielgerade ein: Am 11. März wurde mit 61% Ja-Stimmen der Bezirksbeitrag von 2,5 Mio. Franken gesprochen. Ein wichtiger Meilenstein für die Finanzierung der neuen Bahn.

Die Nachfrage nach Erholung in der Mythenregion ist ungebrochen. Von der Bevölkerung vermisst werden die Rundwanderung zum Sattel, die Abkürzung zur Mythen, der beliebte Startpunkt für Gleitschirmflieger, die Skipiste Holz und Hasli, die schöne Aussicht über das Nebelmeer und vieles mehr. Mit dem Neubau der Rotenfluebahn wird das attraktive Naherholungsgebiet der Mythenregion endlich wieder für alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Sommer und Winter erreichbar. Das grosse touristische Potenzial der Region kann wieder optimal ausgeschöpft werden.

Wichtige Grundlagen geschaffen

Im letzten Jahr hat das Militär die Masten der alten Rotenfluebahn abgebaut. Damit entstand Platz für die neue Bahn, die mit komfortablen 8er-Kabinen die Besucherinnen und Besucher über 2,7 km direkt und bequem auf die Rotenflue bringen. Weiter konnte die langwierige Einzonung der neuen Parkplatzfläche bei der Talstation abgeschlossen werden, mit der Eigentümerfamilie hat man sich geeinigt. Wegen der Verzögerung des Einzonungsverfahrens musste noch einmal über den Gemeindebeitrag von 1,8 Mio. Franken abgestimmt werden – mit Erfolg: Die Gemeinde Schwyz hat diesen Betrag mit sensationellen 71% Ja-Stimmen zum zweiten Mal gesprochen. Mit diesen Eckpunkten sind nun die Grundlagen geschaffen, um von der Planungsphase in die Umsetzungsphase überzugehen.

Eröffnung im Winter 2013 geplant

Zurzeit arbeitet der Verwaltungsrat mit viel Elan und Herzblut an den letzten Details und der Umweltverträglichkeitsprüfung, damit das Plangenehmigungsverfahren beim Bund eingereicht werden kann. Wenn alles rund läuft, kann mit dem Bau der neuen Anlage im Frühling 2013 begonnen werden, die Eröffnung wäre somit im Dezember 2013 möglich. Die Mastenstandorte sind bereits seit Jahren bekannt, da sich am Projekt selbst nichts geändert hat. Seilbahntechnisch sind alle detaillierten Pläne längst vorhanden.

Ja zum Bezirksbeitrag

Am 11. März wurde mit 61% Ja-Stimmen der Bezirksbeitrag von 2,5 Mio. Franken gesprochen. Ein wichtiger Meilenstein für die Finanzierung der neuen Bahn. Wir sagen danke.